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Bauchwassersucht – Symptome, Ursachen & Behandlung

Bei der Bauchwassersucht handelt es sich um eine infektiöse Krankheit von Zierfischen, die besonders in Aquarien häufig vorkommt. Ihre genauen Ursachen werden noch erforscht. Bei der Behandlung konzentriert man sich darauf, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Bilder der Bauchwassersucht bei Fischen

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Ein Wels mit Bauchwassersucht

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Fisch mit aufgeblähtem Bauch

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Vermutliche Infektion mit Bauchwassersucht

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Deutlich aufgeblähter Bauch

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Aufgeblähter Bauch beim Fisch im Aquarium

Symptome der Bauchwassersucht

Die Symptome können vielfältig ausfallen. Am auffälligsten ist der aufgeblähte Bauch der Tiere. Es sammelt sich Flüssigkeit in der Bauchhöhle von betroffenen Fischen. Dadurch halten sie sich häufig an der Wasseroberfläche oder dem Bodengrund auf. Einige Fische können sich sogar nur noch drehend vorwärts bewegen.

Das Aussehen der Fische kann sich deutlich verändern. Abgesehen vom bereits erwähnten aufgeblähten Bauch, können weitere Symptome hinzukommen. Dunkle Verfärbungen der Haut, abstehende Schuppen, die sogenannten Glotzaugen, Geschwüre, Hautablösungen und Pilzbefall können ebenfalls auftreten.

Das Verhalten verändert sich dementsprechend. Aufgrund der vielen möglichen Symptome, fällt die Verhaltensänderung ebenso aus. Einige Fische liegen nur noch auf dem Boden, andere lassen sich an der Wasseroberfläche treiben. Sie bewegen sich weniger und falls doch sehr hektisch.

Oft wirken erkrankte Fische so, als hätten sie keine Kraft mehr, um die Krankheit zu überstehen.

Ursachen der Bauchwassersucht

Die Ursachen der Bauchwassersucht sind leider noch nicht eingehend erforscht. Es ist noch nicht bekannt, ob Bakterien, Viren, Parasiten oder andere Wesen für einen Ausbruch der Krankheit sorgen.Da sie in jedem Aquarium ausbrechen kann, gehen wir von einer Faktorenkrankheit aus.

Schlechte Haltungsbedingungen können also einen Ausbruch der Fischkrankheit begünstigen. Dazu gehören sowohl eine schlechte Ernährung, eine zu hohe Besatzdichte, schlechte Wasserwerte aber auch ein schlechter Zustand der Tiere.

Bei neuem Besatz oder sehr alten Fischen besteht eine besondern hohe Gefahr für einen Ausbruch der Krankheit.

Behandlung der Bauchwassersucht

Bei frühzeitiger Behandlung gibt es sehr gute Heilungschancen bei der infektiösen Bauchwassersucht. Hierzu gibt es einige Ansätze, die auch alle miteinander kombiniert werden können. Je nach dem, welchen Besatz Sie in Ihrem Aquarium haben.

Quarantänebecken

Wir von ifishly empfehlen grundsätzlich eine Behandlung von erkrankten Fischen in einem Quarantänebecken. Dort können Sie gezielt auf die Bedürfnisse des Tieres eingehen und gezielt behandeln.

Salzbehandlung

Die Verwendung von Salz hilft den Aquariumbewohner dabei, überschüssige Wassereinlagerungen aus dem Bauchraum abzugeben. Informieren Sie sich vor der Durchführung, wie viel Salz sie bei Ihren Fischen verwenden können!

Die übliche Dosis liegt zwischen 1-5 g Salz pro Liter Wasser.

Sauerstoffgehalt erhöhen

Der erhöhte Sauerstoffgehalt hilft dabei den Tieren die nötige Vitalität wiederzugeben.

Temperatur erhöhen

Eine erhöhte Temperatur ist grundsätzlich hilfreich bei der Bekämpfung von wesentlichen Erkrankungen im Aquarium. Informieren Sie sich vorher, welche Temperaturen Ihre Schützlinge aushalten können.

Medikamente

Die Bauchwassersucht konnte mithilfe einiger im Handel erhältlicher Medikamente bereits erfolgreich bekämpft werden. Achten Sie bei den Medikamenten auf den Inhaltsstoff Nifurpirinol. Sollten Sie bedenken haben, fragen Sie bei Ihrem Tierarzt oder einem Zierfischzüchter nach!

Vorbeugen der Bauchwassersucht

Um der Bauchwassersucht bei Fischen richtig vorzubeugen ist eine strenge Einhaltung der Pflegebedingungen notwendig. Achten Sie auf eine korrekte Ernährung, gute Wasserwerte, die Besatzdichte und ob es weitere Stressquellen im Aquarium gibt.

Wenn der allgemeine Zustand des Aquariums hervorragend ist, hat die Bauchwassersucht auch keine Chance.