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Fischkrankheiten – Vorbeugen ist besser als heilen

Eine artgerechte Haltung kombiniert mit einer ausgewogenen Ernährung und sorgfältiger Wasserpflege, garantieren einen guten Schutz vor Fischkrankheiten. Werden diese Grundvoraussetzungen jedoch vernachlässigt, sind Infektionen vorprogrammiert.

Übersicht aller Fischkrankheiten

Bauchwassersucht

Symptome

aufgeblähter Bauch, Glotzaugen, Geschwüre

Ursachen

Faktorenkrankheit, nicht genau bekannt

Behandlung

Medikamentös, Temperatur, Salz

Bauchwassersucht

Fischtuberkulose

Symptome

Geschwüre, Entzündungen, Bauchwasser, Glotzaugen, schiefe Wirbelsäule

Ursachen

Mykobakterien, Schlechte Haltung

Behandlung

Quarantänebecken, umsiedeln, Bestand töten

Fischtuberkulose

Flossenfäule

Symptome

Beschädigte Flossen, Weißlicher Flossenrand, Blasse Farben

Ursachen

Bakterielle Infektion, Stress

Behandlung

Quarantänebecken, Medikamente
Flossenfäule

Pseudomonasis

Symptome

rötliche Flecken, Ablösen der Haut, Geschwüre

Ursachen

Bakterien, Schlechte Haltung

Behandlung

Medikamente

Pseudomonasis

Pünktchenkrankheit

Symptome

Weiße Punkte, Verschleimte Haut, Entzündete Haut

Ursachen

Parasiten, Einschleppen

Behandlung

Temperatur erhöhen, Medikamente einsetzen

Pünktchenkrankheit

Lochkrankheit

Symptome

Weiße Flecken, Löcher, verändertes Verhalten

Ursachen

Pflegefehler, bakterielle Infektion

Behandlung

Quarantäne, Medikamente

Lochkrankheit

Neonkrankheit

Symptome

Farbverlust, Abmagerung, milchig weiße Stellen

Ursachen

Bakterien oder Parasiten

Behandlung

Medikamente oder abtöten

Neonkrankheit

Erkrankungen frühzeitig erkennen

Um einer Krankheit frühzeitig auf die Spur zu kommen, müssen Sie wissen, wie Ihre Fische normalerweise aussehen und wie sie sich verhalten.

Achten Sie ständig auf körperliche und verhaltenstypische Veränderungen, wie z.B. Körperform, Farben, Flecken, Punkte, atypische Schwimmbewegungen, Flossenklemmen, Verstecken, Apathie oder Schreckreaktionen.

Darauf achten

Verhaltensänderung

  1. Apathie
  2. Schreckhaftigkeit
  3. komische Bewegungen
  4. Flossenklemmen

Äußerliche Veränderungen

  1. Körperform
  2. Farben
  3. Flecken
  4. Punkte

Die häufigsten Ursachen von Fischkrankheiten

Die meisten Krankheitserreger befinden sich immer in geringer Anzahl im Aquarium. Eine dadurch ausgelöste Krankheit wird Faktorenkrankheit genannt.

Damit eine Faktorenkrankheit tatsächlich ausbricht, müssen die Fische zusätzlich ungünstigen Bedingungen ausgesetzt sein. Stress, schlechte Wasserwerte, hohe Besatzdichte, falscher Besatz, schlechte Ernährung und neue Tiere zählen unter anderen zu diesen Bedingungen.

Die folgenden Faktoren gehören zu den möglichen Ursachen für den Ausbruch einer Krankheit:

Einschleppung

Stress

Fischbesatz

Fütterung

Wasser

Temperatur

Filter

Verunreinigung

Vergiftung

Neuen Besatz durchchecken

Das einschleppen von Krankheiten gehört neben den Faktorenkrankheiten zu den häufigsten Ursachen für Fischkrankheiten.

Bereits vor dem Kauf sollten Sie sich deshalb über den Zustand der Tiere informieren. Achten Sie auf normale Reaktionen und Bewegungen, den allgemeinen körperlichen Zustand und natürlich die Wasserqualität beim Händler.

Um gänzlich auf Nummer Sicher zu gehen, empfiehlt sich die Einrichtung eines Quarantänebeckens. Dort wird der neue Besatz zunächst „zwischengelagert“. Sie können ihn dort leicht beobachten und auf mögliche Krankheitssymptome gezielt achten.

Wir empfehlen den neuen Besatz für 2 – 4 Wochen im Quarantänebecken zu behalten.

Neuer Besatz

  • Vor dem Kauf checken
  • Reaktionen & Bewegung
  • Wasserqualität beim Händler
  • Quarantänebecken verwenden

Fischkrankheiten richtig behandeln – Abhängig von der Krankheit

Um eine Krankheit richtig behandeln zu können, muss eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Wir von ifishly empfehlen einen Profi dazu heranzuziehen. Mithilfe einer individuellen Beratung durch einen Tierarzt oder Zierfischzüchter ist Ihren Tieren am Besten geholfen.

Eine Behandlung ohne klare Diagnose kann unter Umständen nicht nur für das erkrankte Tier schwerwiegende Konsequenzen haben. Die Chemie in den Medikamenten belastet das gesamte Aquarium. Behandeln Sie also niemals „auf Verdacht“!

Richtige Behandlung

  • Diagnose wichtig
  • Profi aufsuchen
  • nie "auf Verdacht" behandeln

Erkrankte Fische ins Quarantänebecken

Nicht nur neuer Besatz sollte in das Quarantänebecken. Auch die offensichtlich erkrankten Fische können dort sowohl einfacher als auch gezielt behandelt werden. Dadurch schonen Sie die restlichen Bewohner und haben eine höhere Heilungschance.

Zusammenfassung

  • Vorbeugen ist besser als heilen
  • Kennen Sie Ihre Fische
  • Risikofaktoren ausschließen
  • Quarantänebecken